Was ist normal? Seit 2008 zeigt die I Dance company, dass es auf diese Frage keine Antwort braucht und tanzt sich in die Herzen ihres stetig wachsenden Publikums. Die Tanzgruppe arbeitet konsequent nach der Idee einer sozialen Inklusion und ist mit ihren Tanzperformances mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Kulturszene geworden. „Raum zu schaffen, damit jeder unserer Künstler und Künstlerinnen seine bzw. ihre Geschichte erzählen kann, das bedeutet für uns gelebte Inklusion”, erläutert Bea Vavken, Gründungsmitglied der company.

Die zentrale Forderung der Gruppe ist es, jedem seiner Mitglieder die Möglichkeit zu bieten, in der eigenen Individualität nicht nur vom Kunstkollektiv, sondern von der Gesellschaft akzeptiert zu werden und in vollem Umfang an dieser teilzuhaben und teilzunehmen. Das Tanzen ist dabei als Medium perfekt geeignet: Im Tanz finden Menschen mit Trisomie 21 oft viel leichter ihren Ausdruck und können dadurch bestimmte Aspekte aus ihrem Leben besser verarbeiten. Der Körper dient den Künstlern und Künstlerinnen als Ausdrucksmittel für ihre Gefühle. Dabei bleiben sie auf unnachahmliche Weise authentisch. Diese tiefe Emotionalität zeichnet die Stücke der T21BÜNE aus und ermöglichte es das „Tanztheater” zu einem eigenen Genre zu entwickeln.